MRT und Röntgenbilder meiner neuen Lunge

Am 30.03.2010 wurden diese Röntgenbilder in der Medizinischen Hochschule Hannover gemacht.

Diese Röntgenbilder zeigen, das meine 10 Jahre alte Lunge sehr gut belüftet und alles in Ordnung ist.

 

 

 

 

 

 

 

frondansicht lunge

 

 

Seitenansicht Lunge-Kopie-1

 

 

 

In der Seitenansicht  ( rote Pfeil ) sieht man einen " hellen Kreis " .
Dies ist der Draht, der das Brustbein zusammenhält, damit es nach der Operation wieder fest zusammen wachsen konnte.

 

 

 

 

MRT meiner transplantierten Lunge

 

Sommer 2011

 

Ein Anruf meiner Ärztin aus der Uniklinik erreichte mich und Sie fragte ob ich heute Zeit hätte. Klar habe ich Zeit und heute um 7.15 Uhr war ich in der Uniklinik zum MRT ( Magnetresonanztomographie ).

 

Egal ob Handy, Autoschlüssel oder Chipkarte der Krankekasse musste ich in der Umkleide lassen. Selbst vom Mundschutz der Metalbügel wurde entfernt. Grund dafür sind die starken Magnetfelder die in dem MRT erzeugt werden. Alle Daten z.b. würden in den Raum wo das MRT arbeitet, gelöscht werden.

Diese MRT arbeitete mit einer Magnetstärke von 1,5 Tesla - die Erde hat ein Magnetfeld von ca. 50 mircro - Tesla!

Unproblematisch war mein Draht im Brustbein. Ich wurde darauf hingewiesen das es eventuell warm werden könne, dann solle ich sofort bescheid sagen per Klingel, die ich dann in der rechten Hand hielt.

 

Ich füllte den Fragebogen aus zog mich bis auf T-shirt und Slip aus und legte mich auf die MRT Liege. Ich wurde an ein EKG angeschlossen und in der rechten Armbeuge wurde mir ein i.v. Zugang gelegt. Dort sollte dann zu gegebender Zeit das Kontrastmittel gespritzt werden um alles besser zu erkennen. Dann hießt es Kopfhörer ausetzten die vor Lärm schützen sollten und gleichzeitig hörte ich die Schwestern und konnte darüber auch komunizieren und die Ansagen hören.

Zum Schluss wurde eine Art "Spule " um meinen Brustkorb festgemacht um so besser Singnale zu bekommen.

 

Nun fuhr die Liege automatisch in die Röhre. Die Schwester fragte mich ob alles ok sei. Es war schon ungewohnt und sehr eng. Vom Kopf  oder Brustkorb bis zu Röhre war vielleicht ein Abstand von ca 10cm.

Nun ging es los.

Ich musste einatmen und Luft an halten. Nun fing das Gerät an zu arbeiten. Ich spürte eine leiche Druckwelle im Oberkörper und im Bauchraum und das Geräusch erinnert an einen Boschhammer. Es kloppte in verschiedenen Tonarten, mal schnell und langsam. Dann hörte es auf und ich durfte wieder normal atmen.

Nun kam etwas Abwechslung.

Normal atmen aber nicht zu flach und wieder ballerte das MRT los. Wie im Dauerfeuer eines Maschinengewehres. Dann wieder Ruhe. Es kam immer wieder vor das auch nix passierte. Dann kam eine Schwester in Zimmer und spritze das Kontrastmittel und wieder ballerte das MRT los. Als Abschluss gab es eine Art Dauerfeuer und es machte ordentlich Krach.

Mit der Kombination Luft anhalten und weiter atmen und immer wieder Pause, war nach 60 min alles vorbei. In der Zeit war absolutes Bewegungsverbot. Die Arme lagen neben den Körper. Also wenn die Nase gejuckt hat, musste diese weiter jucken, was nicht so einfach ist.

 

Die Liege fuhr nun wieder automatisch auf der Röhre raus und der i.v. Zugang wurde gezogen und das EKG wurde entfernt. Mir war etwas kalt und unwohl, was sich aber schnell wieder gab. Nun fragte ich, ob ich auch von dem MRT die Bilder bekommen kann und die Schwester war so nett und gab mir nach einer Weile die CD, vielen Dank dafür!

 

Nun wird das MRT ausgewertet und geschaut wie Herz und Lunge beschaffen sind.

Ich hoffe das alles in Ordnung ist.

 

 

 

Herz-und-Lunge.jpgBlutkreislauf.jpg

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