News aus Forschung und Transplantation

 

Chirurgen gelingt erste Lebend-Lungenspende

 

September 2012

 

An der Medizinischen Hochschule Hannover ist erstmals in Deutschland eine Lebend-Lungentransplantation geglückt. Ein zwölfjähriger Junge erhielt Lungenteile seiner Eltern.

Es war der erste Eingriff dieser Art in Deutschland: Chirurgen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist eine Lebend-Lungentransplantation geglückt.

Der zwölfjährige Marius aus dem Sauerland hat je einen Lungenlappen von seiner Mutter und von seinem Vater erhalten.

Die Eltern hatten sich zu der Spende entschlossen, weil keine passende Spenderlunge zur Verfügung stand. "Die Entscheidung war für uns sofort klar", sagte die Mutter während einer Pressekonferenz der MHH.

 

Sechsstündiger Eingriff - Spender und Empfänger wohlauf


Der Eingriff liegt bereits fünf Monate zurück. 15 Chirurgen haben dem Jungen in einer sechsstündigen Operation die neuen Lungenlappen eingesetzt. Der Eingriff sei für Marius "die letzte Rettung" gewesen, sagte Axel Haverich, der Direktor der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie an der Medizinischen Hochschule Hannover. Marius' Lunge war durch Mukoviszidose geschädigt gewesen. Bei dieser Stoffwechselkrankheit werden Körperflüssigkeiten zäh und verkleben lebenswichtige Organe.

Marius geht es den Umständen entsprechend gut. Auch seine Eltern sind wohlauf. Sie haben die Organ-Entnahme laut der behandelnden Ärzte gut überstanden und sind inzwischen wieder voll belastbar. Nicht einmal beim Sport müssten sie sich einschränken, sagten sie während einer Pressekonferenz. Er sei stolz darauf, dass er so tolle Eltern habe, sagte Marius.

Lebend-Lungenspenden gab es in Europa bislang nur vereinzelt, in Deutschland noch gar nicht.

Im Jahr 2011 wurden nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation in Deutschland insgesamt 755 Nieren nach einer Lebendspende transplantiert.

Zudem gab es 71 Lebertransplantationen von lebenden Spendern zu einem Empfänger. Im Jahr 2011 spendeten rund 1.200 Menschen nach ihrem Tod ihre Organe - insgesamt 3.900. Bundesweit warten allerdings rund 12.000 schwer kranke Menschen auf ein Spenderorgan.

 

 


 Quelle: http://www.mdr.de 

 

 

 

 

USA: Neues Medikament gegen Mukoviszidose

Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat einem Wirkstoff gegen eine besondere Form der zystischen Fibrose (Mukoviszidose) die Zulassung erteilt. Ivacaftor (KalydecoTM) von Vertex Pharmaceuticals hilft Patienten ab sechs Jahren, die die Mutation G551D im Gen für einen wichtigen Ionenkanal aufweisen, den Cystic Fibrosis Transmembrane Regulator (CFTR). Diese Mutation tragen nach Schätzungen 4 Prozent der Mukoviszidose-Patienten. Damit handelt es sich um ein personalisiertes Medikament, das erst nach entsprechendem Gentest zum Einsatz kommen darf. Trägt der Patient zwei Varianten der häufigsten Mutation an Aminosäure F508, ist der neue Arzneistoff unwirksam.

 

Ivacaftor (frühere Bezeichnung VX-770) verbessert die physiologische Funktion fehlgebildeter CFTR-Proteine an der Zelloberfläche. Es verlängert die Öffnungszeit des Kanals und gilt damit als CFTR-Potentiator. Chloridionen können besser zwischen Zelle und Extrazellularraum ausgetauscht werden. Dadurch verdünnt sich der bei Mukoviszidose-Patienten verdickte Schleim in der Lunge und in anderen Organen. Die Atemwege bleiben offen und sind weniger infektgefährdet. In klinischen Studien erwies sich der Arzneistoff als wirksam und sicher. Die Patienten müssen das Medikament peroral zweimal täglich mit fettreicher Nahrung einnehmen.

 

Der Arzneistoff hat den Status als Orphan Drug. Auch für die Europäische Union hat Vertex Pharmaceuticals bereits im Oktober einen Antrag für das beschleunigte Zulassungsverfahren gestellt. Die FDA bezeichnete Ivacaftor als Durchbruch in der Therapie der Mukoviszidose. Es handle sich um das erste zugelassene Medikament, dass nicht nur die Symptome beeinflusst, sondern ins ursächliche Krankheitsgeschehen eingreift. (db)

 

Quelle: pz Nachrichten vom 01.02.2012

 

 

 

 

 

 

Vertex Pharmaceuticals Incorporated (Nasdaq:VRTX) gab heute bekannt, dass das New England Journal of Medicine (NEJM) Daten aus einer Phase-3-Studie zu KALYDECOTM (Ivacaftor, VX-770) veröffentlicht hat. KALYDECOTM ist ein in der Entwicklung befindliches Arzneimittel, das auf das defekte Protein abzielt, welches Mukoviszidose (cystische Fibrose, CF) verursacht. In der Studie mit dem Titel STRIVE zeigten Probanden mit CF, die mindestens das 12. Lebensjahr vollendet hatten und mindestens ein Exemplar der G551D-Mutation aufwiesen und mit KALYDECO behandelt wurden, signifikante Verbesserungen der Lungenfunktion und anderer Erkrankungsmarker. Verbesserungen der Lungenfunktion (forciertes Exspirationsvolumen in einer Sekunde, FEV1) zeigten sich bereits in der zweiten Woche und blieben über die gesamten 48 Wochen der Studie erhalten. Die am häufigsten berichteten nachteiligen Ereignisse hatten mit der Atmung zu tun und waren in allen Behandlungsgruppen vergleichbar. Die Daten der STRIVE-Studie werden zusammen mit einem Begleitartikel in der am 3. November 2011 erscheinenden Ausgabe des NEJM veröffentlicht. Daten aus einer zweiten zulassungsrelevanten Phase-3-Studie, ENVISION, mit der KALYDECO bei Kindern mit Mukoviszidose im Alter von 6 bis 11 Jahren geprüft wurde, die mindestens ein Exemplar der G551D-Mutation aufwiesen, werden auf der vom 3. bis 5. November 2011 in Anaheim/Kalifornien stattfindenden North American CF Conference vorgelegt.

"Ich bin seit 30 Jahren im Bereich der Mukoviszidoseforschung und Patientenbetreuung tätig und habe großartige Fortschritte bei der Handhabung der CF-Symptome miterlebt", erklärte Dr. Bonnie Ramsey, Studienleiterin der STRIVE-Studie und Associate Director der Cystic Fibrosis Clinic im Seattle Children´s Hospital. "Diese Daten sind von historischer Bedeutung, denn sie zeigen erstmals, dass die gezielte Behandlung der zugrundeliegenden Krankheitsursache die Ergebnisse für die Patienten verbessern kann."

Die Ergebnisse der STRIVE-Studie zeigten eine mittlere absolute Verbesserung der Lungenfunktion von 10,6 Prozentpunkten bis Woche 24 (primärer Studienendpunkt) bei den mit KALYDECO behandelten Patienten im Vergleich zur Placebogruppe. Die Veränderungen der Lungenfunktion bis Woche 24 entsprachen einer 16,7-prozentigen relativen mittleren Verbesserung der Lungenfunktion gegenüber der Basislinie im Vergleich zur Placebogruppe. Bis Woche 48 lag die mittlere absolute Verbesserung der Lungenfunktion bei den mit KALYDECO behandelten Probanden bei 10,5 Prozentpunkten im Vergleich zur Placebogruppe und die relative mittlere Verbesserung gegenüber der Basislinie lag bei 16,9 Prozent im Vergleich zur Placebogruppe. In den Phase-3-Ergebnissen und Produktinformationen für derzeit erhältliche CF-Arzneimittel wird allgemein eine relative Verbesserung der Lungenfunktion genannt. Nachteilige Ereignisse, die bei den mit KALYDECO behandelten Probanden häufiger auftraten als bei den Placebo-Probanden, waren Kopfschmerzen, Infektionen der oberen Atemwege, verstopfte Nase, Hautausschlag, Schwindelgefühl und Bakterien im Auswurf. Ereignisse, die in der Placebogruppe häufiger auftraten als in der mit KALYDECO behandelten Gruppe, waren pulmonale Exazerbation, Husten, Hämoptyse (Bluthusten) und verschlechterte Lungenfunktion.

"Die Entdeckung des CF-Gens vor mehr als zwei Jahrzehnten gab uns Hoffnung, dass wir eines Tages Medikamente entwickeln könnten, mit denen wir mehr als nur die Krankheitssymptome behandeln können", so Dr. Peter Mueller, Ph.D., Chief Scientific Officer und Executive Vice President of Global Research and Development bei Vertex. "Wir haben nun ein potenzielles neues Arzneimittel, das auf die Ursachen der Erkrankung abzielt und gezeigt hat, dass es manchen CF-Patienten bei der Atmung helfen kann."

"KALYDECO ist ein völlig neuer Ansatz der Mukoviszidosetherapie und zeigt, dass im Kampf gegen diese Erkrankung vielversprechende Fortschritte gemacht worden sind", erklärte Dr. Robert J. Beall, Ph.D., President und CEO der CF Foundation.

Die Mukoviszidose ist eine lebensbedrohende Erbkrankheit, die durch defekte oder fehlende CFTR-Proteine (Cystic Fibrosis Transmembrane Conductance Regulators) verursacht wird, welche auf Mutationen im CFTR-Gen zurückzuführen sind. Ein Mangel funktionsfähiger CFTR-Proteine führt zu einem unzureichenden Flüssigkeits- und Salzaustausch durch die Zellmembranen diverser Organe, wie etwa in der Lunge. Die Folge davon ist die Ansammlung eines anomal zähflüssigen, klebrigen Schleims, der chronische Lungeninfektionen und fortschreitende Lungenschäden hervorrufen kann. Derzeit verfügbare Arzneimittel haben die Therapie der Mukoviszidose und die Behandlungsergebnisse für die Patienten verbessert, indem die Symptome und einige der Komplikationen der Krankheit behandelt wurden.

Bei manchen Menschen sind die CFTR-Proteine an der Zelloberfläche zwar vorhanden, funktionieren jedoch nicht richtig. Die häufigste Form dieser Durchlassfunktionsstörung ist die G551D-Mutation. Schätzungsweise 4 Prozent aller CF-Patienten, d. h. rund 1.200 Menschen in den USA und 1.000 Menschen in Europa, sind vermutlich von der G551D-Mutation betroffen. KALYDECO soll die CFTR-Kanäle auf der Zelloberfläche länger offen halten, um den Transport der Chloridionen durch die Zellmembran bei Menschen mit Durchlassmutationen zu verbessern. Sollte KALYDECO die Zulassung erhalten, dann ist es das erste Arzneimittel, das die zugrundeliegende Ursache der Mukoviszidose behandelt.

Im Oktober 2011 hat Vertex einen Zulassungsantrag für ein neues Arzneimittel (NDA) bei der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) sowie einen Antrag auf eine Genehmigung für das Inverkehrbringen von KALYDECO, dem CFTR-Potentiator von Vertex, bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) eingereicht. Vertex hat bei der FDA eine prioritäre Prüfung beantragt und bereits die Zustimmung der EMA zur beschleunigten Prüfung von KALYDECO in Europa erhalten.


Zusammenfassung der wichtigsten Daten der STRIVE-Studie

Bei den Patienten, die mit KALYDECO behandelt wurden, zeigten sich Verbesserungen bei allen wichtigen Krankheitsmarkern, einschließlich Lungenfunktion, Atmungssymptome und Gewichtszunahme, gegenüber den Probanden, die in der STRIVE-Studie ein Placebo erhielten. Des Weiteren kam es bei den mit KALYDECO behandelten Patienten seltener zu pulmonalen Exazerbationen.


Lungenfunktion: Progressive Lungenerkrankung ist eine bedeutende Krankheitsquelle und die Haupttodesursache bei Menschen mit CF. Der primäre Endpunkt der STRIVE-Studie bestand in der mittleren absoluten Verbesserung der Lungenfunktion gegenüber der Basislinie (FEV1), wie im NEJM berichtet wird.

Die Lungenfunktion an der Basislinie der STRIVE-Studie lag bei 63,5 Prozent, prädiziert für Patienten in der KALYDECO-Behandlungsgruppe, und 63,7 Prozent, prädiziert für die Placebo-Kontrollgruppe. Die Ergebnisse der STRIVE-Studie zeigten, dass die mit KALYDECO behandelten Probanden eine rapide, signifikante und nachhaltige Verbesserung der Lungenfunktion über die gesamten 48 Studienwochen erzielten.


Schweißchloridwerte: Erhöhte Schweißchloridwerte sind ein diagnostisches Kennzeichen der CF und auf die Funktionsstörung des CFTR-Proteins zurückzuführen. Obwohl die Senkung der Schweißchloridwerte kein klinisch validierter Endpunkt war, gilt diese dennoch als Marker einer verbesserten CFTR-Funktion. Die im Schweiß enthaltene Chloridmenge wird mit einem Standardtest gemessen. Menschen mit CF weisen typischerweise erhöhte Schweißchloridwerte von über 60 mmol/l auf, während der normale Wert unter 40 mmol/l liegt.

Der Schweißchloridwert lag an der Basislinie der STRIVE-Studie in beiden Behandlungsgruppen bei etwa 100 mmol/l. Bei den Probanden, die KALYDECO erhielten, wurde eine signifikante und rapide Verringerung des Salzgehaltes im Schweiß (Schweißchloridkonzentration) beobachtet.
Bereits zwei Wochen nach Behandlungsbeginn sank der Schweißchloridwert bei den mit KALYDECO behandelten Patienten im Durchschnitt um rund 45 mmol/l. Diese Verringerung des Schweißchloridwertes blieb in dieser Patientengruppe bis Woche 48 erhalten. Zu diesem Zeitpunkt betrug der mittlere Schweißchloridwert 50,4 mmol/l. Die mittlere absolute Verbesserung des Schweißchloridwertes der mit KALYDECO behandelten Patienten belief sich bis Woche 48 auf 48,1 mmol/l im Vergleich zur Placebogruppe (p <0,0001). Bei den mit Placebo behandelten Probanden blieb der an der Basislinie beobachtete mittlere Schweißchloridwert von etwa 100 mmol/l über die 48 Wochen erhalten.



Gewicht: Aufgrund diverser Faktoren, wie reduzierte Lungenfunktion, Ernährung, chronische Infektionen und Entzündungen fällt es vielen CF-Patienten schwer, an Gewicht zuzunehmen und ihr Gewicht zu halten. Die in der STRIVE-Studie mit KALYDECO behandelten Patienten nahmen im Laufe der gesamten Studie an Gewicht zu und wogen am Ende der 48. Woche im Durchschnitt 3,1 kg mehr als zu Studienbeginn. Die Probanden der Placebogruppe nahmen bis zur 48. Woche 0,4 kg zu.


Pulmonale Exazerbation: Pulmonale Exazerbationen sind Perioden einer Verschlechterung von Krankheitszeichen und -symptomen, die mit Antibiotika behandelt werden müssen. In Woche 48 waren 67 Prozent der mit KALYDECO behandelten Probanden frei von pulmonalen Exazerbationen im Vergleich zu 41 Prozent in der Placebogruppe. In der STRIVE-Studie war die Wahrscheinlichkeit einer pulmonalen Exazerbation bei den mit KALYDECO behandelten Probanden um 55 Prozent niedriger als bei den mit Placebo behandelten Probanden.


Anamnestische Ergebnisse: Der revidierte Fragebogen zur cystischen Fibrose (CFQ-R) ist ein validiertes Hilfsmittel zur Erfassung der anamnestischen Ergebnisse, das in der STRIVE-Studie eingesetzt wurde, um die Auswirkungen von KALYDECO auf die allgemeine Gesundheit, den Alltag, das Allgemeinbefinden und die Symptome zu messen. In einem Abschnitt des Fragebogens zum Thema Atmung machen die Patienten Angaben zu ihren Symptomen, wie etwa Husten, Stauung, Schnaufen und sonstige Atmungssymptome. In der STRIVE-Studie berichteten die mit KALYDECO behandelten Probanden im Vergleich zur Placebogruppe statistisch signifikante und klinisch bedeutungsvolle Verbesserungen ihrer Atmungssymptome (ein sekundärer Endpunkt der Studie).


Sicherheit: Nachteilige Ereignisse traten im Lauf der 48 Wochen in beiden Gruppen mit etwa gleicher Häufigkeit auf. Nachteilige Ereignisse, die in der mit KALYDECO behandelten Gruppe häufiger auftraten als in der Placebogruppe, waren Kopfschmerzen, Infektionen der oberen Atemwege, verstopfte Nase, Hautausschläge, Schwindelgefühle und Bakterien im Auswurf. In keinem Fall wurden sie als schwerwiegend betrachtet und führten auch nicht zum Studienabbruch. Zu den am häufigsten berichteten schwerwiegenden nachteiligen Ereignissen gehörten pulmonale Exazerbationen (13 Prozent in der KALYDECO-Gruppe und 33 Prozent in der Placebogruppe), Hämoptyse (Bluthusten; 1 Prozent in der KALYDECO-Gruppe und 5 Prozent in der Placebogruppe) und Hypoglykämie (2 Prozent in der KALYDECO-Gruppe und 0 Prozent in der Placebogruppe).
Studienabbrüche aufgrund nachteiliger Ereignisse waren im Lauf der 48 Wochen in der KALYDECO-Gruppe weniger häufig als in der Placebogruppe (1 Prozent gegenüber 3,8 Prozent).


Über STRIVE

In der STRIVE-Studie wurden 161 Patienten, die mindestens das 12.
Lebensjahr vollendet hatten, ausgewertet. Die Probanden erhielten entweder mindestens eine Dosis KALYDECO als einzelne 150mg-Tablette (n=83) oder ein Placebo (n=78), jeweils zweimal täglich verabreicht. Mit dieser Studie sollte KALYDECO bei Menschen mit mindestens einem Exemplar der G551D-CFTR-Genmutation geprüft werden. Der primäre Endpunkt der Studie war eine mittlere absolute Veränderung von der Basislinie im prädizierten FEV1 (Lungenfunktion) bis Woche 24. Die Lungenfunktion wurde mit einem Standardtest geprüft, mit dem die Luftmenge, die eine Person in einer Sekunde ausatmen kann (forciertes Exspirationsvolumen in einer Sekunde bzw. FEV1) gemessen wird.


Über KALYDECO

KALYDECO (Ivacaftor, VX-770) ist das führende in der Entwicklung befindliche Arzneimittel von Vertex für die Behandlung von Menschen mit Mukoviszidose, die die G551D-CFTR-Mutation aufweisen. KALYDECO ist als CFTR-Potentiator bekannt und ein oral verabreichtes Arzneimittel, das darauf abzielt, die Funktion des CFTR-Proteins an der Zelloberfläche zu normalisieren, um die Atemwege zu hydrieren und von Schleim zu befreien.
Vertex besitzt die weltweiten Rechte an der Entwicklung und Vermarktung von KALYDECO. Der Markenname KALYDECO wurde in Verbindung mit VX-770 von der EMA genehmigt und von der FDA vorläufig genehmigt, aber VX-770 selbst besitzt bisher keine Marktzulassung oder NDA-Genehmigung einer jeglichen Aufsichtsbehörde.


Erweiterte Zugangsprogramme für KALYDECO

An Standorten in den USA, die an klinischen Studien teilnehmen, steht derzeit ein erweitertes Zugangsprogramm für KALYDECO offen. Dieses Programm soll KALYDECO für Menschen im Alter von mindestens 6 Jahren, die mindestens ein Exemplar der G551D-Mutation aufweisen, zugänglich machen, sofern bei ihnen ein kritischer medizinischer Bedarf besteht und sie von der Therapie vor der potenziellen Zulassung der FDA in den USA profitieren könnten.

Vertex setzt sich für die Implementierung zusätzlicher erweiterter Zugangsprogramme in anderen Ländern ein mit dem Ziel, bis Ende 2011 Programme für in Frage kommende Patienten zu eröffnen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Vertex Medical Information unter der Rufnummer 1-877-634-VRTX (8789).


Über Mukoviszidose

Mukoviszidose ist eine lebensbedrohliche Erbkrankheit, von der etwa 30.000 Menschen in den USA und 70.000 Menschen weltweit betroffen sind.

Die mittlere Lebenserwartung eines an Mukoviszidose leidenden Menschen liegt derzeit bei etwa 38 Jahren. Dem 2010 Cystic Fibrosis Foundation Patient Registry Annual Data Report zufolge weisen etwa 4 Prozent aller Mukoviszidosepatienten in den USA mindestens ein Exemplar der G551D-Mutation auf.


Langjährige Zusammenarbeit Cystic Fibrosis Foundation Therapeutics, Inc. (CFFT)

Vertex begann sein Forschungsprogramm über Mukoviszidose 1998 in Zusammenarbeit mit CFFT, der gemeinnützigen Tochtergesellschaft der Cystic Fibrosis Foundation, die sich mit der Erforschung und Entwicklung von Arzneimitteln befasst. Diese Kooperation wurde im Lauf der Zeit erweitert, um die Erforschung und Entwicklung von KALYDECO und anderen CFTR-Modulatoren zu unterstützen und zu beschleunigen.


Über die Cystic Fibrosis Foundation

Die Cystic Fibrosis Foundation ist die weltweit führende Organisation bei der Suche nach einem Heilmittel für Mukoviszidose. Die Stiftung finanziert mehr Projekte in der Mukoviszidoseforschung als jede andere Organisation und fast alle heute erhältlichen Mukoviszidosemedikamente wurden durch ihre Unterstützung möglich gemacht. Die Stiftung hat ihren Hauptsitz in Bethesda im US-Bundesstaat Maryland und sie unterstützt und akkreditiert auch ein nationales Netz von Pflegezentren, das vom National Institutes of Health als Modell für die Pflege chronisch erkrankter Patienten anerkannt wurde. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.cff.org : .


Über Vertex

Vertex schafft neue Möglichkeiten in der Medizin. Unser Team erforscht, entwickelt und vermarktet innovative Therapien, damit Menschen, die an ernsthaften Krankheiten leiden, ein besseres Leben führen können.

Die Wissenschaftler von Vertex und unsere Partner erforschen neue Medikamente, um Krankheiten wie Hepatitis C, Mukoviszidose, rheumatoide Arthritis, Epilepsie und sonstige lebensbedrohliche Erkrankungen zu heilen oder zumindest erhebliche Behandlungsfortschritte zu erzielen.

Das Unternehmen wurde vor mehr als 20 Jahren in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts gegründet und unterhält nun laufende weltweite Forschungsprogramme und Niederlassungen in den USA, Kanada und Großbritannien. Derzeit beschäftigt Vertex mehr als 1.900 Mitarbeiter weltweit. In der Fachzeitschrift Science belegte Vertex 2011 den Spitzenplatz auf der Rangliste der besten Arbeitgeber im Bereich der Biowissenschaften.


Hinweis zu zukunftsgerichteten Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne des US-amerikanischen Private Securities Litigation Reform Act von 1995 in der derzeit gültigen Fassung, darunter auch Aussagen bezüglich (i) eines potenziellen neuen Arzneimittels von Vertex, das auf die Krankheitsursache abzielt und die Fähigkeit gezeigt hat, die Atmung der Patienten zu verbessern; (ii) der Möglichkeit, dass KALYDECO die Zulassung erhält, und (iii) der Möglichkeit, dass zusätzliche erweiterte Zugangsprogramme mit dem Ziel implementiert werden, bis Ende 2011 Programme für in Frage kommende Patienten zu eröffnen. Obwohl das Unternehmen die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen für zutreffend hält, bestehen diverse Faktoren, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ereignisse oder Ergebnisse maßgeblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angedeuteten Erwartungen abweichen. Zu derartigen Risiken und Unwägbarkeiten gehört unter anderen insbesondere das Risiko, dass unerwartete Verzögerungen bei der Marktzulassung von KALYDECO auftreten, dass künftige Ergebnisse klinischer Studien zu KALYDECO nicht günstig ausfallen; dass künftige wissenschaftliche, klinische, wettbewerbliche oder sonstige Marktfaktoren das Potenzial von KALYDECO nachteilig beeinflussen, sowie die sonstigen Risiken, die im Abschnitt "Risk Factors" (Risikofaktoren) im Jahresbericht und in den Quartalsberichten, die Vertex bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereicht hat, näher erläutert werden. Diese Berichte sind auch auf der Website von Vertex erhältlich unter www.vrtx.com : .
Vertex übernimmt ausdrücklich keinerlei Verpflichtung, die in dieser Pressemitteilung enthaltenen Informationen zu aktualisieren, wenn neue Informationen vorliegen.

(VRTX-GEN)




Vertex Pharmaceuticals IncorporatedMedien:617-444-6992
oder mediainfo@vrtx.com : mailto:mediainfo@vrtx.com Dawn

KalmarMegan GoulartZach BarberoderInvestoren:Michael

Partridge, 617-444-6108oderLora Pike, 617-444-6755oderMatthew
Osborne, 617-444-6057

Quelle: http://www.live-pr.com

 

 

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